Antje, Birgit und Nils haben diese Wanderfahrt organisiert und für die 15 Teilnehmer optimale Voraussetzungen geschaffen. Anreise mit eigenen PKW, Bootsausleihe beim Lübecker Ruderklub und beim Lübecker Frauen Ruderklub, Unterkunft in der Jugendherberge und Reservierung von Restaurants und Picknickplätzen. Leider konnten einige aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Aber am Ende fanden sich Nachrücker und drei neue, die auch mit dem Wanderfahrt-Virus infiziert wurden. So konnten wir „unsere“ drei Vierer („Senator Emil Possehl“, „Hohenstiege“, „Hüxtentor“) komplett bestücken. Antje nahm morgens die Einteilung bzw. Auslosung der Bootsplätze vor und so ruderten wir jeden Tag mit neu zusammengesetzten Teams von Freitag bis Samstag (26. bis 28. Juni). Besonders angenehm war, dass wir immer vom Bootshaus starten konnten und so sternförmig drei tolle Touren unternehmen konnten.

Freitag: Kanaltrave, Dükerkanal, Wakenitz und Ratzeburger See

Ein Stück auf der Trave rudern bis zur Lübecker Rudergesellschaft; dann Umtragen mit Rollwagen (anspruchsvoll und mühsam) und Wiedereinsetzen der Boote in den Dükerkanal. Nach 50 Meter ging es unter einer flachen Brücke durch, wir hatten vorher umsichtigerweise die Bootsfahnen eingeholt, an Hinterhöfen vorbei in die Wakenitz, wo anfangs noch viel Bebauung war. Je weiter wir ruderten, umso grüner wurde das Ufer bis wir in das Naturschutzgebiet kamen, welches auch „Amazonas des Nordens“ genannt wird. Gerudert sind wir dann bis in den Ratzeburger See an eine Badestelle bei Utecht.

Nach Pause, Picknick und Baden sind wir die gleiche Strecke zurückgerudert. Dabei waren die Steuerleute besonders gefordert, da sich bei dem heißen Wetter sehr viele Schwimmer im Wasser tummelten. Nach einer heißen Dusche (kleiner Scherz) in der Jugendherberge ging es abends zum Italiener „La Casa“ mit vielen Getränken – von Bier, Radler, Rhabarbersaft über Cola bis Pfefferminztee – danach haben wir noch in der Jugendherberge im Steinkreis gesessen und das Massagegerät benutzt, bis der Akku leer war.

Samstag: Stadttrave, Trave, Schwartau

Stadtumrundung der Innenstadt von Lübeck auf der Stadttrave mit Holstentor und vielen alten Gebäuden. Nach dieser „Stadtrundfahrt“ ging es auf der Trave an den Kaimauern des Hafengeländes u. a. mit großer Holzverladung entlang und an der Insel Teerofen vorbei, bis wir den kleinen Fluss Schwartau erreichten. Anfangs war er noch gut zu rudern. Später verschilfte, verbuschte und verseegraste er immer mehr, bis es am Park von Bad Schwartau zur Vollsperrung durch einen umgestürzten Baum kam.

Wir nutzten die Gelegenheit zu einem Picknick im Park und aufgrund der hohen Temperaturen (bis 35 Grad) verkürzten wir unsere geplante Tagesstrecke, zumal am späten Nachmittag auch Gewitter angesagt war und außerdem ein Teil der Strecke durch das Entenrennen am Nachmittag gesperrt war. Das Entenrennen ist eine Benefiz-Veranstaltung der Lübecker Rotarier, an der ausschließlich Gummienten teilnehmen dürfen. Wir ruderten die gleiche Strecke wieder zurück. Wieder am Bootshaus gelandet, ging es zurück zur Jugendherberge, dann Eis essen, ins Restaurant „Kochwerk“ und abends mit einem kleinen Spaziergang ins „Barcelona“ zur „Happy Aua“, das haben wir aber erst beim Bezahlen gemerkt.

Sonntag: Kanaltrave, Trave

Heute ging es nach Süden ein Stück auf der Kanaltrave, die sich dann in den Elbe-Lübeck-Kanal und die ursprüngliche Trave aufteilt, auf der wir dann bis nach Hamberge gerudert sind. Auch dieser Abschnitt ist landschaftlich wunderschön. Beim Kanuclub konnten wir anlanden, picknicken, baden und Sanitärräume nutzen. Zurück dann die gleiche Strecke. Da die drei Boote alle unterschiedliche Rollsitze hatten (glatte Oberfläche, kleines – und großes Steißbeinloch) freuten sich die meisten, als wir wieder beim Lübecker Ruderklub anlandeten. Mit vielen Händen fand das Boote putzen auch ein schnelles Ende.

Nach dem traditionellen Abschlussbier, Radler oder Wasser stießen wir mit einem dreifachen „Prost“ auf die Organisatoren an und haben dankenswerter Weise Heike und Rüdiger gefunden, die die Tour für 2027 organisieren wollen.

Wir waren dabei: Simone, Uwe, Kirstin, Torsten, Christine, Andreas S., Antje, Heike, Sebastian, Rüdiger, Dierk, Roland, Andreas W., Ralf und Volker

Ein Bericht von Volker Tremel

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Antje, Birgit und Nils haben diese Wanderfahrt organisiert und für die 15 Teilnehmer optimale Voraussetzungen geschaffen. Anreise mit eigenen PKW, Bootsausleihe beim Lübecker Ruderklub und beim Lübecker Frauen Ruderklub, Unterkunft in der Jugendherberge und Reservierung von Restaurants und Picknickplätzen. Leider konnten einige aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Aber am Ende fanden sich Nachrücker und drei neue, die auch mit dem Wanderfahrt-Virus infiziert wurden. So konnten wir „unsere“ drei Vierer („Senator Emil Possehl“, „Hohenstiege“, „Hüxtentor“) komplett bestücken. Antje nahm morgens die Einteilung bzw. Auslosung der Bootsplätze vor und so ruderten wir jeden Tag mit neu zusammengesetzten Teams von Freitag bis Samstag (26. bis 28. Juni). Besonders angenehm war, dass wir immer vom Bootshaus starten konnten und so sternförmig drei tolle Touren unternehmen konnten.

Freitag: Kanaltrave, Dükerkanal, Wakenitz und Ratzeburger See

Ein Stück auf der Trave rudern bis zur Lübecker Rudergesellschaft; dann Umtragen mit Rollwagen (anspruchsvoll und mühsam) und Wiedereinsetzen der Boote in den Dükerkanal. Nach 50 Meter ging es unter einer flachen Brücke durch, wir hatten vorher umsichtigerweise die Bootsfahnen eingeholt, an Hinterhöfen vorbei in die Wakenitz, wo anfangs noch viel Bebauung war. Je weiter wir ruderten, umso grüner wurde das Ufer bis wir in das Naturschutzgebiet kamen, welches auch „Amazonas des Nordens“ genannt wird. Gerudert sind wir dann bis in den Ratzeburger See an eine Badestelle bei Utecht.

Nach Pause, Picknick und Baden sind wir die gleiche Strecke zurückgerudert. Dabei waren die Steuerleute besonders gefordert, da sich bei dem heißen Wetter sehr viele Schwimmer im Wasser tummelten. Nach einer heißen Dusche (kleiner Scherz) in der Jugendherberge ging es abends zum Italiener „La Casa“ mit vielen Getränken – von Bier, Radler, Rhabarbersaft über Cola bis Pfefferminztee – danach haben wir noch in der Jugendherberge im Steinkreis gesessen und das Massagegerät benutzt, bis der Akku leer war.

Samstag: Stadttrave, Trave, Schwartau

Stadtumrundung der Innenstadt von Lübeck auf der Stadttrave mit Holstentor und vielen alten Gebäuden. Nach dieser „Stadtrundfahrt“ ging es auf der Trave an den Kaimauern des Hafengeländes u. a. mit großer Holzverladung entlang und an der Insel Teerofen vorbei, bis wir den kleinen Fluss Schwartau erreichten. Anfangs war er noch gut zu rudern. Später verschilfte, verbuschte und verseegraste er immer mehr, bis es am Park von Bad Schwartau zur Vollsperrung durch einen umgestürzten Baum kam.

Wir nutzten die Gelegenheit zu einem Picknick im Park und aufgrund der hohen Temperaturen (bis 35 Grad) verkürzten wir unsere geplante Tagesstrecke, zumal am späten Nachmittag auch Gewitter angesagt war und außerdem ein Teil der Strecke durch das Entenrennen am Nachmittag gesperrt war. Das Entenrennen ist eine Benefiz-Veranstaltung der Lübecker Rotarier, an der ausschließlich Gummienten teilnehmen dürfen. Wir ruderten die gleiche Strecke wieder zurück. Wieder am Bootshaus gelandet, ging es zurück zur Jugendherberge, dann Eis essen, ins Restaurant „Kochwerk“ und abends mit einem kleinen Spaziergang ins „Barcelona“ zur „Happy Aua“, das haben wir aber erst beim Bezahlen gemerkt.

Sonntag: Kanaltrave, Trave

Heute ging es nach Süden ein Stück auf der Kanaltrave, die sich dann in den Elbe-Lübeck-Kanal und die ursprüngliche Trave aufteilt, auf der wir dann bis nach Hamberge gerudert sind. Auch dieser Abschnitt ist landschaftlich wunderschön. Beim Kanuclub konnten wir anlanden, picknicken, baden und Sanitärräume nutzen. Zurück dann die gleiche Strecke. Da die drei Boote alle unterschiedliche Rollsitze hatten (glatte Oberfläche, kleines – und großes Steißbeinloch) freuten sich die meisten, als wir wieder beim Lübecker Ruderklub anlandeten. Mit vielen Händen fand das Boote putzen auch ein schnelles Ende.

Nach dem traditionellen Abschlussbier, Radler oder Wasser stießen wir mit einem dreifachen „Prost“ auf die Organisatoren an und haben dankenswerter Weise Heike und Rüdiger gefunden, die die Tour für 2027 organisieren wollen.

Wir waren dabei: Simone, Uwe, Kirstin, Torsten, Christine, Andreas S., Antje, Heike, Sebastian, Rüdiger, Dierk, Roland, Andreas W., Ralf und Volker

Ein Bericht von Volker Tremel

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