Die seit vielen Jahren bewährte Sportpension mit ihrer super Infrastruktur wie Skiraum, Ski-Schuhheizung, Tischtennisplatte, Aufenthaltsräumen, Sporthalle, Kraftraum und angenehmen Zwei- bis Vierbettzimmern mit Dusche und WC war vom 14. Februar bis 21. Februar 2026 wieder eine tolle Herberge für uns. Im Skilager sollen ja zum einen unsere Kinder und Jugendlichen das 1×1 des Skilanglaufs erlernen und zum anderen sollen die Grundlagen für Kraft und Ausdauer für das ganze Jahr gestärkt werden.
In diesem Jahr waren 26 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2008 bis 2014 dabei, dazu gehörten insgesamt sieben Trainer, Übungsleiter, FSJler, Betreuer und mehrere Eltern.
Strukturierter Trainingsalltag im Schnee
Die Anreise erfolgte in zwei Gruppen: eine per Zug und eine im Vereinsbus mit Anhänger, in dem das gesamte Gepäck eingeladen wurde. Der Tagesablauf im Skilager ist klar strukturiert: 7:00 Uhr bis 7:30 Uhr Frühgymnastik, 8:00 Uhr bis 8:30 Uhr Frühstück, 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr erste Übungseinheit, 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr Mittagessen, danach Pause, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr zweite Übungseinheit, 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr Abendbrot und abends zweimal Spiele in der Halle und Krafttraining. Nachtruhe um 21:00 Uhr bzw. 21:30 Uhr für die Älteren (mit Einsammeln aller Handys und ähnlicher Geräte, damit die Nacht zum Schlafen und somit zur Regeneration genutzt wird).
Durch die komfortable Situation mit vielen Trainern und Übungsleitern konnten wir die Gruppe in verschiedene Kleingruppen aufteilen. Im Laufe der Woche veränderte sich aber auch die Zusammenstellung der Gruppen, je nach Tagesform bzw. dem jeweiligen Tagesübungsprogramm.
Traumhafte Schneebedingungen und unerwartete Herausforderung
Wettertechnisch hatten wir ein Riesenglück. Am Sonntag konnten wir nur die 1,6 km lange Kunstschneestrecke nutzen. Am Montag und am Dienstag fielen insgesamt 22 cm Neuschnee, sodass wir optimale Bedingungen hatten und wir jeden Tag Ski langlaufen konnten bzw. hätten können. Leider hatten wir auch großes Pech, da wir von einem Norovirus heimgesucht wurden. Anfänglich traf es erst vier Kinder, die wir glücklicherweise in zusätzlichen Zimmern unterbringen konnten. Aber nach und nach erwischte es nahezu alle in unserer Gruppe, auch die Betreuer und Trainer mit den typischen Symptomen wie plötzlich auftretende Übelkeit, heftige Bauchkrämpfe und was sonst noch dazugehört… Aufgrund dieser Situation haben wir das Skilager bereits am Freitag abgebrochen. Dank der Hilfe mehrerer Eltern konnten alle Sportlerinnen und Sportler am Freitag und Samstag im Auto nach Hause gebracht werden. Hierfür ein riesiges Dankeschön!
Kirstin Garber war in diesen Tagen gerade für unsere jüngsten Teilnehmer nahezu Tag und Nacht im Einsatz und sorgte mit ihrer Anwesenheit und ihrem Zuspruch für eine bestmögliche Betreuung, natürlich mit Unterstützung der anderen erwachsenen Betreuer.
Sportliche Fortschritte und Wettkampf in Mühlleiten
Die Tage von Sonntag bis Donnerstag haben wir mit viel Spaß im Schnee verbracht. Unsere Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei waren, haben die größten Lernfortschritte gemacht und sich prächtig entwickelt, sodass sie keine Angst mehr vor steilen Abfahrten hatten. Aber auch alle anderen konnten sich deutlich verbessern. Auch das Ausdauertraining kam nicht zu kurz. Die Gruppe mit Kjell Lübbert hat wieder eine Menge Kilometer zurückgelegt. Thomas Schulz organisierte Übungen im Kraftraum und hat mit seiner Gruppe auch ordentlich Kilometer zurückgelegt. Am Donnerstag haben sich alle auf der 1,6 km langen Wettkampfloipe im Skistadion Mühlleiten gemessen. Je nach Alter musste die Strecke mehrmals (vier- bis achtmal) durchlaufen werden. Die Auswertung mit Siegerehrung und dem diesjährigen Wanderpokal werden wir später nachholen.
Am Mittwoch, dem skifreien Nachmittag, sind wir mit allen Sportlerinnen und Sportlern mit dem Linienbus nach Klingenthal gefahren. Hauptziele waren die Bäckereien, ein Sportgeschäft, die Rossmann-Filiale und eine spezielle Abteilung beim Edeka – und das war nicht die Gemüseecke.
Großer Dank und Ausblick auf 2027
Ein Dank auch an alle Familien und Personen, die einen großen Teil der Skiausrüstung zur Verfügung gestellt haben. Dadurch konnten die Kosten für die Ausleihe stark reduziert werden. Wer also noch alte Schuppenski, am besten mit Schuhen und Stöcken hat und sie nicht mehr benötigt, darf sie der SRG zur Verfügung stellen. Wir nehmen alles gern!
Insgesamt möchte ich auch dieses Skilager mit fünf Schneeflocken (von fünf möglichen) bewerten, trotz der widrigen Umstände. Die Kinder und Jugendlichen haben prima mitgezogen und die Betreuungsgruppe war ein Dreamteam.
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.
Volker Tremel
Fotos: Kirstin Garber
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Die seit vielen Jahren bewährte Sportpension mit ihrer super Infrastruktur wie Skiraum, Ski-Schuhheizung, Tischtennisplatte, Aufenthaltsräumen, Sporthalle, Kraftraum und angenehmen Zwei- bis Vierbettzimmern mit Dusche und WC war vom 14. Februar bis 21. Februar 2026 wieder eine tolle Herberge für uns. Im Skilager sollen ja zum einen unsere Kinder und Jugendlichen das 1×1 des Skilanglaufs erlernen und zum anderen sollen die Grundlagen für Kraft und Ausdauer für das ganze Jahr gestärkt werden.
In diesem Jahr waren 26 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2008 bis 2014 dabei, dazu gehörten insgesamt sieben Trainer, Übungsleiter, FSJler, Betreuer und mehrere Eltern.
Strukturierter Trainingsalltag im Schnee
Die Anreise erfolgte in zwei Gruppen: eine per Zug und eine im Vereinsbus mit Anhänger, in dem das gesamte Gepäck eingeladen wurde. Der Tagesablauf im Skilager ist klar strukturiert: 7:00 Uhr bis 7:30 Uhr Frühgymnastik, 8:00 Uhr bis 8:30 Uhr Frühstück, 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr erste Übungseinheit, 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr Mittagessen, danach Pause, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr zweite Übungseinheit, 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr Abendbrot und abends zweimal Spiele in der Halle und Krafttraining. Nachtruhe um 21:00 Uhr bzw. 21:30 Uhr für die Älteren (mit Einsammeln aller Handys und ähnlicher Geräte, damit die Nacht zum Schlafen und somit zur Regeneration genutzt wird).
Durch die komfortable Situation mit vielen Trainern und Übungsleitern konnten wir die Gruppe in verschiedene Kleingruppen aufteilen. Im Laufe der Woche veränderte sich aber auch die Zusammenstellung der Gruppen, je nach Tagesform bzw. dem jeweiligen Tagesübungsprogramm.
Traumhafte Schneebedingungen und unerwartete Herausforderung
Wettertechnisch hatten wir ein Riesenglück. Am Sonntag konnten wir nur die 1,6 km lange Kunstschneestrecke nutzen. Am Montag und am Dienstag fielen insgesamt 22 cm Neuschnee, sodass wir optimale Bedingungen hatten und wir jeden Tag Ski langlaufen konnten bzw. hätten können. Leider hatten wir auch großes Pech, da wir von einem Norovirus heimgesucht wurden. Anfänglich traf es erst vier Kinder, die wir glücklicherweise in zusätzlichen Zimmern unterbringen konnten. Aber nach und nach erwischte es nahezu alle in unserer Gruppe, auch die Betreuer und Trainer mit den typischen Symptomen wie plötzlich auftretende Übelkeit, heftige Bauchkrämpfe und was sonst noch dazugehört… Aufgrund dieser Situation haben wir das Skilager bereits am Freitag abgebrochen. Dank der Hilfe mehrerer Eltern konnten alle Sportlerinnen und Sportler am Freitag und Samstag im Auto nach Hause gebracht werden. Hierfür ein riesiges Dankeschön!
Kirstin Garber war in diesen Tagen gerade für unsere jüngsten Teilnehmer nahezu Tag und Nacht im Einsatz und sorgte mit ihrer Anwesenheit und ihrem Zuspruch für eine bestmögliche Betreuung, natürlich mit Unterstützung der anderen erwachsenen Betreuer.
Sportliche Fortschritte und Wettkampf in Mühlleiten
Die Tage von Sonntag bis Donnerstag haben wir mit viel Spaß im Schnee verbracht. Unsere Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei waren, haben die größten Lernfortschritte gemacht und sich prächtig entwickelt, sodass sie keine Angst mehr vor steilen Abfahrten hatten. Aber auch alle anderen konnten sich deutlich verbessern. Auch das Ausdauertraining kam nicht zu kurz. Die Gruppe mit Kjell Lübbert hat wieder eine Menge Kilometer zurückgelegt. Thomas Schulz organisierte Übungen im Kraftraum und hat mit seiner Gruppe auch ordentlich Kilometer zurückgelegt. Am Donnerstag haben sich alle auf der 1,6 km langen Wettkampfloipe im Skistadion Mühlleiten gemessen. Je nach Alter musste die Strecke mehrmals (vier- bis achtmal) durchlaufen werden. Die Auswertung mit Siegerehrung und dem diesjährigen Wanderpokal werden wir später nachholen.
Am Mittwoch, dem skifreien Nachmittag, sind wir mit allen Sportlerinnen und Sportlern mit dem Linienbus nach Klingenthal gefahren. Hauptziele waren die Bäckereien, ein Sportgeschäft, die Rossmann-Filiale und eine spezielle Abteilung beim Edeka – und das war nicht die Gemüseecke.
Großer Dank und Ausblick auf 2027
Ein Dank auch an alle Familien und Personen, die einen großen Teil der Skiausrüstung zur Verfügung gestellt haben. Dadurch konnten die Kosten für die Ausleihe stark reduziert werden. Wer also noch alte Schuppenski, am besten mit Schuhen und Stöcken hat und sie nicht mehr benötigt, darf sie der SRG zur Verfügung stellen. Wir nehmen alles gern!
Insgesamt möchte ich auch dieses Skilager mit fünf Schneeflocken (von fünf möglichen) bewerten, trotz der widrigen Umstände. Die Kinder und Jugendlichen haben prima mitgezogen und die Betreuungsgruppe war ein Dreamteam.
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.
Volker Tremel
Fotos: Kirstin Garber
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[…] SRG einsetzen, ist lang – und um so größer war der Dank an alle Helferinnen und Helfer, die bei der Betreuung der gut 100 Kinder und Jugendlichen helfen, die das Catering bei großen Events wie dem Fahrradkonzert unterstützen, die den Ergocup […]




[…] SRG einsetzen, ist lang – und um so größer war der Dank an alle Helferinnen und Helfer, die bei der Betreuung der gut 100 Kinder und Jugendlichen helfen, die das Catering bei großen Events wie dem Fahrradkonzert unterstützen, die den Ergocup […]