Die Ruderinnen und Ruderer der Schweriner Rudergesellschaft (SRG) sind in diesem Jahr schon 64.178 Kilometer gerudert. Das ist der Stand im elektronischen Fahrtenbuch im Bootshaus am Franzosenweg. Am letzten Sonnabend im Oktober beendet der Verein traditionell seine Hauptsaison auf dem Wasser, wenngleich es auch im Winterhalbjahr noch einige Ausfahrten geben wird.
Beim Abrudern am Sonnabend hat der Verein einen neuen Einer getauft. Das Boot trägt den Namen „Ukrane“. Der Name verweist auf den slawischen Stamm der Ukranen. Die SRG benennt ihre Einer in der Regel nach historischen Stämmen, die auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern eine historische Bedeutung hatten. So liegt der nachtschwarze „Ukrane“ im Bootshaus neben dem blütenweißen „Obotrit“. Andere Bootsklassen der SRG sind nach Gewässern, Vögeln oder Orten benannt.
Taufpatin für den neuen Einer von Baumgarten Bootsbau in Warin war Altmut Gäbel (88) von der SRG. Sie ist im Verein eine Ruderlegende, weil sie in ihrer über 70 Jahre währenden Ruderlaufbahn schon zwei Äquatorpreise des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bekommen hat. Diese Auszeichnung gibt es für 40.077 Ruderkilometer, was in etwa dem Erdumfang entspricht. Almut Gäbel hat mit ihren inzwischen weit über 80.000 Ruderkilometern mehr gerudert, als alle SRG-Ruderer zusammen innerhalb eines Jahres.
Für die SRG war 2026 ein Jahr mit internationalen Erfolgen und Großveranstaltungen im eigenen Revier: So fuhr Emma Sander bei der U23-Europameisterschaft im deutschen Achter auf Platz 5. Pepe Jonuscheit gewann bei der U19-WM in Bulgarien im Achter Bronze. Die Ruderjugend der SRG sammelte jede Menge Medaillen und die Masters kehrten mit Edelmetall von Regatten im In- und Ausland zurück. Im September war die SRG Gastgeber für das Wanderrudertreffen des DRV mit 260 Gästen und knapp 50 Vierern aus ganz Deutschland. Zum Abschluss einer erfolgreichen Saison fahren die SRG-Boote auf den Burgsee um dem Schlossgeist Petermännchen mit einem dreifachen „Pierschiet, ahoi!“ für dessen zweifellos hilfreichen Beistand zu danken.
Im Winterhalbjahr trainieren die SRG-Sportlerinnen und -Sportler in ihren Krafträumen und auf Ruderergometern, in Sporthallen und in der Schwimmhalle. Außerdem bietet die SRG zum ersten Mal einen Anfängerkurs auf Rudergeräten. Der Lehrgang kostet 50 Euro für fünf Übungseinheiten und soll auf die Freiwassersaison vorbereiten. Diese beginnt Ende März. Auch bis dahin gehen die Schweriner Ruderer weiter aufs Wasser zu Fahrten in Ufernähe, sofern Wind und Wetter dies überhaupt zulassen.
Fotos: Birgit Cordes, Kirstin Pingel, Christian Kohlhof
Die Ruderinnen und Ruderer der Schweriner Rudergesellschaft (SRG) sind in diesem Jahr schon 64.178 Kilometer gerudert. Das ist der Stand im elektronischen Fahrtenbuch im Bootshaus am Franzosenweg. Am letzten Sonnabend im Oktober beendet der Verein traditionell seine Hauptsaison auf dem Wasser, wenngleich es auch im Winterhalbjahr noch einige Ausfahrten geben wird.
Beim Abrudern am Sonnabend hat der Verein einen neuen Einer getauft. Das Boot trägt den Namen „Ukrane“. Der Name verweist auf den slawischen Stamm der Ukranen. Die SRG benennt ihre Einer in der Regel nach historischen Stämmen, die auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern eine historische Bedeutung hatten. So liegt der nachtschwarze „Ukrane“ im Bootshaus neben dem blütenweißen „Obotrit“. Andere Bootsklassen der SRG sind nach Gewässern, Vögeln oder Orten benannt.
Taufpatin für den neuen Einer von Baumgarten Bootsbau in Warin war Altmut Gäbel (88) von der SRG. Sie ist im Verein eine Ruderlegende, weil sie in ihrer über 70 Jahre währenden Ruderlaufbahn schon zwei Äquatorpreise des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bekommen hat. Diese Auszeichnung gibt es für 40.077 Ruderkilometer, was in etwa dem Erdumfang entspricht. Almut Gäbel hat mit ihren inzwischen weit über 80.000 Ruderkilometern mehr gerudert, als alle SRG-Ruderer zusammen innerhalb eines Jahres.
Für die SRG war 2026 ein Jahr mit internationalen Erfolgen und Großveranstaltungen im eigenen Revier: So fuhr Emma Sander bei der U23-Europameisterschaft im deutschen Achter auf Platz 5. Pepe Jonuscheit gewann bei der U19-WM in Bulgarien im Achter Bronze. Die Ruderjugend der SRG sammelte jede Menge Medaillen und die Masters kehrten mit Edelmetall von Regatten im In- und Ausland zurück. Im September war die SRG Gastgeber für das Wanderrudertreffen des DRV mit 260 Gästen und knapp 50 Vierern aus ganz Deutschland. Zum Abschluss einer erfolgreichen Saison fahren die SRG-Boote auf den Burgsee um dem Schlossgeist Petermännchen mit einem dreifachen „Pierschiet, ahoi!“ für dessen zweifellos hilfreichen Beistand zu danken.
Im Winterhalbjahr trainieren die SRG-Sportlerinnen und -Sportler in ihren Krafträumen und auf Ruderergometern, in Sporthallen und in der Schwimmhalle. Außerdem bietet die SRG zum ersten Mal einen Anfängerkurs auf Rudergeräten. Der Lehrgang kostet 50 Euro für fünf Übungseinheiten und soll auf die Freiwassersaison vorbereiten. Diese beginnt Ende März. Auch bis dahin gehen die Schweriner Ruderer weiter aufs Wasser zu Fahrten in Ufernähe, sofern Wind und Wetter dies überhaupt zulassen.
Fotos: Birgit Cordes, Kirstin Pingel, Christian Kohlhof









