Hans-Jürgen „Hanning“ Wüsthoff, 04. Juli 1936 – 25. Februar 2026

Mit Hanning Wüsthoff verliert die Schweriner Rudergesellschaft nicht nur eines ihrer ältesten Mitglieder, sondern eine der prägendsten Persönlichkeiten der 150-jährigen Vereinsgeschichte. Seit seinem Eintritt im Jahr 1952 war Hanning dem Rudersport auf den Schweriner Seen untrennbar verbunden.

Ein sportliches Vorbild

Seinen größten sportlichen Triumph feierte er 1958 in Berlin-Grünau, als er mit seiner Mannschaft den Deutschen Meistertitel im Vierer ohne Steuermann errang – bis heute der einzige Meisterschaftssieg eines Vereins-Seniorenbootes der SRG.

Ein Leben für das Rudern

Hanning war weit mehr als ein Athlet. Als Übungsleiter der Stufe IV formte er spätere Weltmeister und Olympiasieger. Trotz politischer Widerstände in der DDR-Zeit blieb er seinem Sport treu und schlug eine beeindruckende Laufbahn als Schiedsrichter ein. Als internationaler Referee (FISA) vertrat er den Rudersport 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles und leitete über Jahrzehnte hinweg Jurys bei bedeutenden Regatten.

Der Bewahrer unserer Geschichte

Besonders verdient machte sich Hanning als Vereinschronist und Verfasser der Vereinszeitung. Mit Akribie und Leidenschaft rettete er historische Dokumente vor dem Vergessen und verfasste das Standardwerk „Rudersport in Schwerin – 1871 bis heute“. Sein Einsatz für die Sportgeschichte wurde 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt.

Hanning hinterlässt eine Lücke, die nicht zu füllen sein wird. Sein Wissen, sein lebendiger Erzählstil und seine tiefe Liebe zum Verein werden uns fehlen. Dank seiner historischen Dokumentation konnte unsere Gesellschaft das 150-jährige Bestehen im Jahr 2024 würdig feiern – sein Erbe wird in unseren Chroniken und in jedem Schlag unserer Ruder fortbestehen.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e. V.

Der Vorstand

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Hans-Jürgen „Hanning“ Wüsthoff, 04. Juli 1936 – 25. Februar 2026

Mit Hanning Wüsthoff verliert die Schweriner Rudergesellschaft nicht nur eines ihrer ältesten Mitglieder, sondern eine der prägendsten Persönlichkeiten der 150-jährigen Vereinsgeschichte. Seit seinem Eintritt im Jahr 1952 war Hanning dem Rudersport auf den Schweriner Seen untrennbar verbunden.

Ein sportliches Vorbild

Seinen größten sportlichen Triumph feierte er 1958 in Berlin-Grünau, als er mit seiner Mannschaft den Deutschen Meistertitel im Vierer ohne Steuermann errang – bis heute der einzige Meisterschaftssieg eines Vereins-Seniorenbootes der SRG.

Ein Leben für das Rudern

Hanning war weit mehr als ein Athlet. Als Übungsleiter der Stufe IV formte er spätere Weltmeister und Olympiasieger. Trotz politischer Widerstände in der DDR-Zeit blieb er seinem Sport treu und schlug eine beeindruckende Laufbahn als Schiedsrichter ein. Als internationaler Referee (FISA) vertrat er den Rudersport 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles und leitete über Jahrzehnte hinweg Jurys bei bedeutenden Regatten.

Der Bewahrer unserer Geschichte

Besonders verdient machte sich Hanning als Vereinschronist und Verfasser der Vereinszeitung. Mit Akribie und Leidenschaft rettete er historische Dokumente vor dem Vergessen und verfasste das Standardwerk „Rudersport in Schwerin – 1871 bis heute“. Sein Einsatz für die Sportgeschichte wurde 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt.

Hanning hinterlässt eine Lücke, die nicht zu füllen sein wird. Sein Wissen, sein lebendiger Erzählstil und seine tiefe Liebe zum Verein werden uns fehlen. Dank seiner historischen Dokumentation konnte unsere Gesellschaft das 150-jährige Bestehen im Jahr 2024 würdig feiern – sein Erbe wird in unseren Chroniken und in jedem Schlag unserer Ruder fortbestehen.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.

Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e. V.

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