Wenn es auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau um die letzten Meter geht, zählt jeder Schlag. Das spürten auch die Schweriner Nachwuchsruderinnen und Nachwuchsruderer beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“. Mit mehreren Booten gingen die Schülerinnen und Schüler des Sportgymnasiums Schwerin in verschiedenen Alters- und Bootsklassen an den Start und sorgten dabei für einige starke Ergebnisse.
U-15-Mädchen: 18 Hundertstel fehlen zum Sieg
Besonders eng ging es bei den Mädchen in der Altersklasse U15 zu. Brida Möller und Amanda Hornburg qualifizierten sich im Doppelzweier für das A-Finale und lieferten sich mit ihren Konkurrentinnen ein Rennen auf Augenhöhe. Am Ende trennten die Schwerinerinnen gerade einmal 18 Hundertstelsekunden vom Sieg. Hinter dem Doppelzweier der Schillerschule in Frankfurt am Main ruderten Brida und Amanda auf einen starken zweiten Platz.
Für die beiden Athletinnen war der Doppelzweier zugleich die einzige Startmöglichkeit beim Bundesfinale. Umso größer war die Freude über das Ergebnis.
U15-Jungen: Alle Boote rudern ins A-Finale
Auch die Schweriner Jungen in der Altersklasse U15 zeigten auf der Berliner Regattastrecke ihr Können. Lian Peppler, Ole Janke, Tilman Schmidt, Jasper Kuhnigk und Steuermann Moritz Hübschmann gingen im Doppelvierer an den Start. Im Gig-Doppelvierer ruderten Ben Leipold, Henry Schmidt und ebenfalls Lian Peppler, Ole Janke mit Steuermann Moritz Hübschmann. Zusätzlich bildeten Ben Leipold und Henry Schmidt einen Doppelzweier. Alle Schweriner Boote erreichten das A-Finale. Im Rennvierer sprang ein fünfter Platz heraus, der Gig-Doppelvierer wurde Vierter. Dabei verpasste die Crew um nur eine Sekunde den dritten Platz.
Besser lief es für Ben Leipold und Henry Schmidt im Doppelzweier. Die beiden Schweriner ruderten im A-Finale auf den dritten Platz. Vor ihnen lagen die Flatow-Oberschule Berlin und die Sportschulen Halle. In der Gesamtwertung erreichte die Schweriner U-15-Mannschaft Rang vier hinter Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern.
U18-Mädchen: Alle Boote erreichen das B-Finale
Bei den Mädchen in der Altersklasse U18 gingen Paula Schöpp, Elisabeth Krüger, Fiona Motullo, Ylvi Hochleutner und Steuerfrau Kassandra Sullivan im Doppelvierer und Gig-Doppelvierer an den Start. Nach dem Sieg im vergangenen Jahr waren die Erwartungen der Mannschaft hoch. Wegen fehlender Athletinnen konnten die Crew keinen Achter stellen. Beide Wettkampfklassen – Rennvierer und Gig-Vierer – mussten daher gewertet werden.
Beide Schweriner Vierer erreichten das B-Finale. Im Rennvierer setzten sich die Ruderinnen gegen das Ignaz-Taschner-Gymnasium aus Dachau durch und erreichten den ersten Platz. Im Gig-Doppelvierer belegten sie Rang 2. Dabei gehörten die Schwerinerinnen dem jüngsten Jahrgang der Altersklasse U18 an. Die Ergebnisse zeigen damit auch das Potenzial für die kommenden Jahre.
U18-Jungen: Drei Finals für die Nachwuchsruderer
Auch die U18-Jungen des Sportgymnasiums Schwerin schafften mit ihren Booten den Sprung in die A-Finals. Im Doppelvierer starteten Kamil Bekirov, Fynn Raben, Cedric Simonn, Max Baumann mit Steuermann Daniil Velychko. Den Gig-Doppelvierer bildeten Matti Hodea, Lion Große, Leo Jacob, Pepe Jonuscheit und ebenfalls Steuermann Daniil Velychko.
Zusätzlich stellte das Schweriner Team einen Achter. Dafür wurden die beiden Vierer-Crews zu einer Mannschaft zusammengeführt.
Im A-Finale erreichte der Rennvierer den vierten Platz, der Gig-Doppelvierer wurde Fünfter. Im Achter kamen die Schweriner auf Rang sechs. Dabei verlief das Rennen nicht ohne Schwierigkeiten. Die Achter-Crew geriet aus der vorgesehenen Bahn und blieb mit den Skulls in den Bojen hängen.
In der Gesamtwertung belegte das Sportgymnasium Schwerin bei den U18-Jungen Rang fünf hinter Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Hessen.
Bitteres Aus für den Schüler-Achter
Besonders ärgerlich verlief der Wettbewerb für den Schweriner Achter beim Schüler-Achter-Cup. Die Mannschaft hatte auf die dritte Bronzemedaille gehofft. Nach einem zweiten Platz im Vorlauf war der Einzug ins A-Finale sicher.
Im Finale geriet der Schweriner Achter jedoch in eine andere Bahn und behinderte dabei das favorisierte Boot der Poelchau-Schule in Berlin. Das Rennen wurde anschließend wiederholt – allerdings ohne die Schweriner Crew. Damit war der Wettkampf für den Achter vorzeitig beendet.
Gemeinsam unterwegs – auch abseits der Regattastrecke
Trotz einiger Rückschläge blieb die Stimmung in der Mannschaft des Sportgymnasiums Schwerin gut. Neben den Rennen gehörten auch gemeinsame Unternehmungen zum Bundesfinale. Selbst der Trainingstag bei starkem Regen konnte die gute Atmosphäre nicht trüben.
Am Nachmittag besuchte die Mannschaft die Gedenkstätte Hohenschönhausen, hörte einen Vortrag über das Stasi-Gefängnis und Berichte von Zeitzeugen. Anschließend ging es in die Eishockeyhalle. In der Uber Arena erlebten die Schweriner den Saisonauftakt der Eisbären Berlin gegen die Straubing Tigers.
Fotos: Clemens Jeschke, Doreen Liberka
Wenn es auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau um die letzten Meter geht, zählt jeder Schlag. Das spürten auch die Schweriner Nachwuchsruderinnen und Nachwuchsruderer beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“. Mit mehreren Booten gingen die Schülerinnen und Schüler des Sportgymnasiums Schwerin in verschiedenen Alters- und Bootsklassen an den Start und sorgten dabei für einige starke Ergebnisse.
U-15-Mädchen: 18 Hundertstel fehlen zum Sieg
Besonders eng ging es bei den Mädchen in der Altersklasse U15 zu. Brida Möller und Amanda Hornburg qualifizierten sich im Doppelzweier für das A-Finale und lieferten sich mit ihren Konkurrentinnen ein Rennen auf Augenhöhe. Am Ende trennten die Schwerinerinnen gerade einmal 18 Hundertstelsekunden vom Sieg. Hinter dem Doppelzweier der Schillerschule in Frankfurt am Main ruderten Brida und Amanda auf einen starken zweiten Platz.
Für die beiden Athletinnen war der Doppelzweier zugleich die einzige Startmöglichkeit beim Bundesfinale. Umso größer war die Freude über das Ergebnis.
U15-Jungen: Alle Boote rudern ins A-Finale
Auch die Schweriner Jungen in der Altersklasse U15 zeigten auf der Berliner Regattastrecke ihr Können. Lian Peppler, Ole Janke, Tilman Schmidt, Jasper Kuhnigk und Steuermann Moritz Hübschmann gingen im Doppelvierer an den Start. Im Gig-Doppelvierer ruderten Ben Leipold, Henry Schmidt und ebenfalls Lian Peppler, Ole Janke mit Steuermann Moritz Hübschmann. Zusätzlich bildeten Ben Leipold und Henry Schmidt einen Doppelzweier. Alle Schweriner Boote erreichten das A-Finale. Im Rennvierer sprang ein fünfter Platz heraus, der Gig-Doppelvierer wurde Vierter. Dabei verpasste die Crew um nur eine Sekunde den dritten Platz.
Besser lief es für Ben Leipold und Henry Schmidt im Doppelzweier. Die beiden Schweriner ruderten im A-Finale auf den dritten Platz. Vor ihnen lagen die Flatow-Oberschule Berlin und die Sportschulen Halle. In der Gesamtwertung erreichte die Schweriner U-15-Mannschaft Rang vier hinter Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern.
U18-Mädchen: Alle Boote erreichen das B-Finale
Bei den Mädchen in der Altersklasse U18 gingen Paula Schöpp, Elisabeth Krüger, Fiona Motullo, Ylvi Hochleutner und Steuerfrau Kassandra Sullivan im Doppelvierer und Gig-Doppelvierer an den Start. Nach dem Sieg im vergangenen Jahr waren die Erwartungen der Mannschaft hoch. Wegen fehlender Athletinnen konnten die Crew keinen Achter stellen. Beide Wettkampfklassen – Rennvierer und Gig-Vierer – mussten daher gewertet werden.
Beide Schweriner Vierer erreichten das B-Finale. Im Rennvierer setzten sich die Ruderinnen gegen das Ignaz-Taschner-Gymnasium aus Dachau durch und erreichten den ersten Platz. Im Gig-Doppelvierer belegten sie Rang 2. Dabei gehörten die Schwerinerinnen dem jüngsten Jahrgang der Altersklasse U18 an. Die Ergebnisse zeigen damit auch das Potenzial für die kommenden Jahre.
U18-Jungen: Drei Finals für die Nachwuchsruderer
Auch die U18-Jungen des Sportgymnasiums Schwerin schafften mit ihren Booten den Sprung in die A-Finals. Im Doppelvierer starteten Kamil Bekirov, Fynn Raben, Cedric Simonn, Max Baumann mit Steuermann Daniil Velychko. Den Gig-Doppelvierer bildeten Matti Hodea, Lion Große, Leo Jacob, Pepe Jonuscheit und ebenfalls Steuermann Daniil Velychko.
Zusätzlich stellte das Schweriner Team einen Achter. Dafür wurden die beiden Vierer-Crews zu einer Mannschaft zusammengeführt.
Im A-Finale erreichte der Rennvierer den vierten Platz, der Gig-Doppelvierer wurde Fünfter. Im Achter kamen die Schweriner auf Rang sechs. Dabei verlief das Rennen nicht ohne Schwierigkeiten. Die Achter-Crew geriet aus der vorgesehenen Bahn und blieb mit den Skulls in den Bojen hängen.
In der Gesamtwertung belegte das Sportgymnasium Schwerin bei den U18-Jungen Rang fünf hinter Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Hessen.
Bitteres Aus für den Schüler-Achter
Besonders ärgerlich verlief der Wettbewerb für den Schweriner Achter beim Schüler-Achter-Cup. Die Mannschaft hatte auf die dritte Bronzemedaille gehofft. Nach einem zweiten Platz im Vorlauf war der Einzug ins A-Finale sicher.
Im Finale geriet der Schweriner Achter jedoch in eine andere Bahn und behinderte dabei das favorisierte Boot der Poelchau-Schule in Berlin. Das Rennen wurde anschließend wiederholt – allerdings ohne die Schweriner Crew. Damit war der Wettkampf für den Achter vorzeitig beendet.
Gemeinsam unterwegs – auch abseits der Regattastrecke
Trotz einiger Rückschläge blieb die Stimmung in der Mannschaft des Sportgymnasiums Schwerin gut. Neben den Rennen gehörten auch gemeinsame Unternehmungen zum Bundesfinale. Selbst der Trainingstag bei starkem Regen konnte die gute Atmosphäre nicht trüben.
Am Nachmittag besuchte die Mannschaft die Gedenkstätte Hohenschönhausen, hörte einen Vortrag über das Stasi-Gefängnis und Berichte von Zeitzeugen. Anschließend ging es in die Eishockeyhalle. In der Uber Arena erlebten die Schweriner den Saisonauftakt der Eisbären Berlin gegen die Straubing Tigers.
Fotos: Clemens Jeschke, Doreen Liberka



